Brandschutz rettet Leben

Brandschutz

Dank dem Brandschutz konnten Brandschäden in der Schweiz seit 1940 halbiert werden.

Brandschutz

Sicherheit für Personen und Sachwerte

Die Aufgaben der SGV als Brandschutzbehörde sind vielfältig, ihre Leistungen unersetzlich. Die Abteilung Brandschutz der SGV sorgt für die Personensicherheit in Gebäuden. Bei Bauvorhaben legt sie die notwendigen baulichen, technischen und organisatorischen Brandschutzmassnahmen fest, kontrolliert deren Einhaltung und leistet finanzielle Unterstützung. Ihre Experten prüfen Brandschutzeinrichtungen – vom Blitzschutzsystem bis zur Brandmeldeanlage – und beraten Bauherrschaften, Gebäudenutzer und Baufachleute in allen Fragen des Brandschutzes. Die Brandschutzbewilligung der SGV ist oft eine wichtige Grundlage für die Baubewilligung.

Kontakt

Abteilung Brandschutz

brandschutz@sgvso.ch
T 032 627 97 40

Sicher ins Freie

Brandschutz heisst immer auch Personenschutz. Speziell in öffentlich zugänglichen Gebäuden, in Schulen, Bürohäusern, Verkaufsgeschäften, Tiefgaragen, Hotels, Veranstaltungslokalen etc. müssen Ausgänge und Fluchtwege frei zugänglich sowie gekennzeichnet und beleuchtet sein.

Fluchtwege kennen

Nutzerinnen und Nutzer von Gebäuden tun insbesondere am Arbeitsplatz gut daran, sich den kürzesten Fluchtweg und die Standorte von Feuermeldern und Löschgeräten präventiv einzuprägen. Sicherheitsbeleuchtungen und Brandschutzeinrichtungen müssen auch bei Stromausfall funktionstüchtig sein.

Einstellhallen
Treppenhäuser
Veranstaltungen
Was tun, wenn’s brennt?
Formulare Kontrollliste Sicherheitsbeleuchtung
Formulare Kontrollrapport Sicherheitsbeleuchtung

Kontakt

Abteilung Brandschutz

brandschutz@sgvso.ch
T 032 627 97 40

Achtung, Feuer!

Kerzen, Christbäume, Zigaretten, Akkus, usw: Auch in den eigenen vier Wänden lauern zahlreiche Brandgefahren. Die SGV und ihre Partner sind dazu da, Regeln und Richtlinien für den Brandschutz festzulegen, Massnahmen zu vereinbaren, Kontrollen durchzuführen und die Bevölkerung über Gefahren und Vorsichtsmassnahmen zu informieren. Trotzdem kommen Brände im Haushalt immer wieder vor. Allein der unsachgemässe Gebrauch von Kerzen verursacht jedes Jahr – vorwiegend in der Adventszeit – gegen 1000 Brände in der Schweiz.

Merkblatt Advent/Weihnachten
BfB, Beratungsstelle für Brandverhütung

 

Präventionsmassnahmen

Feuerungsanlagen

In der kalten Jahreszeit sind Cheminées sowie Holz- und Kachelöfen regelmässig Auslöser von Häuser- und Wohnungsbränden. Gefährlich sind Funkenwurf oder brennende Holzstücke, die aus dem Cheminée oder Ofen fallen. Brennbare Waren, zum Beispiel feuchte Kleidungsstücke, gehören nicht auf Cheminéeöfen oder Heizgeräte. Und wer Abfall im Cheminée verbrennt, riskiert einen kaum mehr zu kontrollierenden Kaminbrand.

Kaminbrände bei Holzfeuerungen sind leider keine Seltenheit. Mit mehr Achtsamkeit und fachmännischer Beratung könnten die meisten aber vermieden werden. Lassen Sie Holzfeuerungen deshalb zweimal pro Jahr durch den Kaminfeger reinigen und auch Zusatzfeuerungen wie Cheminée und Cheminéeöfen mindestens einmal im Jahr kontrollieren.

Merkblatt Vermeiden von Kaminbränden

Kaminfeger

Freier Markt statt Monopol

Mit dem Kantonsratsbeschluss vom 10. Mai 2017 wurde das fast 200-jährige Kaminfeger-Monopol im Kanton Solothurn aufgehoben. Ab 1. Januar 2018 liegt die Verantwortung für den Unterhalt von Feuerungsanlagen, die mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden, bei der Anlageneigentümerin. Die Unterhaltspflicht gilt als erfüllt, wenn in zweckmässigen Zeitabständen durch eine zugelassene Fachperson eine sicherheitstechnische Wartung vorgenommen wird und allenfalls festgestellte Mängel behoben sind.

Die sicherheitstechnische Wartung hat fachgerecht nach den Regeln der Technik zu erfolgen. Sie besteht aus der Kontrolle und, wenn nötig, der Reinigung der Feuerungsanlage. Mit der sicherheitstechnischen Wartung sollen Personensicherheit und Brandschutz garantiert werden.

Die Zeitabstände zwischen den sicherheitstechnischen Wartungen sind in Absprache mit der Fachperson anlage- und nutzungsbezogen festzulegen. Zu berücksichtigen sind namentlich Herstellerangaben, technische Spezifikationen, Brennstoff, Leistung, Nutzungsintensität, Verschmutzungsgrad und Anlagealter.

Für die Ausführung der sicherheitstechnischen Wartung von Feuerungsanlagen ist eine Zulassung der Gebäudeversicherung erforderlich. Die SGV führt eine öffentliche Liste der zugelassenen Fachpersonen.

Liste zugelassene Fachpersonen

Grill

Bereits ein kleiner Fehler oder eine Unachtsamkeit kann beim Grillieren zu einem Brand oder zu einer Explosion mit schweren Folgen führen. Benzin und Brennsprit sind als Anzündehilfen für den Holzkohlegrill brandgefährlich. Bei Gasgrills sind undichte Leitungen und Anschlüsse gefährliche Unfallverursacher.

Grillspass ohne Reue

Elektroanlagen

Erstaunlich, aber wahr: Rund ein Drittel aller Brände werden durch elektrischen Strom ausgelöst. Elektrische Geräte sind dabei mit Abstand für die häufigsten Schäden verantwortlich, meist aufgrund unsachgemässer Verwendung. Gleiches gilt für Akkus, die leichter in Brand geraten, als man dies für möglich hielte. Deshalb sollte jedermann vor dem Gebrauch von Geräten unbedingt die Bedienungsanleitung lesen und die Sicherheitshinweise beachten.

Merkblatt Akkus

Blitzschutz

Blitze sind unberechenbar und schlagkräftig. Sie erzeugen an Einschlagstellen Temperaturen bis zu 30’000 Grad Celsius. Dadurch kann ein brennbarer Gebäudeteil leicht entzündet werden. Zudem kann durch die hohen Temperaturen Restfeuchtigkeit in Bauteilen wie Mauerwerk und Holz explosionsartig verdampfen, wodurch Holzkonstruktionen, Mauerwerke, Kamine und Verputze aufgesprengt werden. Hohe Blitzspannungen und -ströme beschädigen oder zerstören oft auch elektrische Installationen und Apparate.

Ein Blitzschutzsystem kann Blitzeinschläge nicht verhindern, bietet jedoch umfangreichen Schutz von baulichen Anlagen, Personen und Tieren, die sich im betroffenen Objekt oder in dessen Nähe aufhalten. Gewisse Gebäude müssen von Gesetzes wegen mit einem Blitzschutzsystem ausgerüstet werden (Pflichtanlagen). Diese Anlagen werden in den Brandschutzauflagen der SGV verfügt.

Blitzschutzsysteme

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Blitzschutz: Der äussere Blitzschutz leitet Blitze entlang der Gebäudehülle über die Fangeinrichtung, den Blitzableiter und die Erdungsanlage ins Erdreich. Er schützt Menschen und Tiere und verhindert Gebäudebrände. Der innere Blitzschutz ist eine Massnahme gegen Blitzströme und elektrische Überspannungen, die elektrische Geräte und Anlagen zerstören können. Er besteht aus dem Potentialausgleich und dem Überspannungsschutz.

Die SGV fördert die Installation von Blitz- und Überspannungsschutzeinrichtungen (obligatorische  und freiwillige) mit der Übernahme von 20% der Installationskosten.

Gut zu wissen

Seit 2015 sind bei Blitzschutzsystemen Überspannungsschutzeinrichtungen vorgeschrieben. Bei bestehenden Blitzschutzanlagen ohne diesen Schutz und bei Gebäuden ohne Blitzschutzsystem sind elektrische Anlagen und Geräte des Gebäudes nicht vor Überspannungsschäden geschützt. Eine Nachrüstung des Überspannungsschutzes durch eine Elektroinstallationsfirma ist jederzeit möglich und sehr empfehlenswert.

Der äussere Blitzschutz darf im Kanton Solothurn nur durch konzessionierte Fachfirmen installiert werden.

Effektiver Blitzschutz
Blitzschutzanlagen Anmeldung und Beitragsgesuch
Konzessionäre Blitzschutz

Heissarbeiten

Schleif- und Schneidarbeiten, Schweissen oder Löten bergen höchste Brandgefahr. Es empfiehlt sich deshalb neben allgemeinen Vorsichtsmassnahmen, in nächster Nähe Löschgeräte bereit zu stellen. Entsprechende Arbeitsplätze sollten jederzeit überwacht sein und nicht ohne Sicherheitskontrolle verlassen werden!

Kontakt

Abteilung Brandschutz

brandschutz@sgvso.ch
T 032 627 97 40

Beraten und kontrollieren

Die Experten und Fachleute der SGV-Abteilung Brandschutz überwachen die Einhaltung der Brandschutzvorschriften. Sie nehmen Stellung zu Anfragen, genehmigen Brandschutzkonzepte und können brandschutztechnische Bewilligungen ausstellen. Eine aufwändige aber wichtige Aufgabe sind die Zwischen- und Endabnahmen von Bauvorhaben sowie die periodischen Kontrollen von bestehenden Bauten.

Gerne unterstützen Sie Eigentümer- und Nutzerschaft bei der Wahrnehmung der Eigenverantwortung bezüglich Brandsicherheit.

Kontakt

Abteilung Brandschutz

brandschutz@sgvso.ch
T 032 627 97 40

Leitung

Thomas Fluri

Leiter Brandschutz
thomas.fluri@sgvso.ch
T 032 627 97 57

Zuständigkeiten

Jeder Brandschutzexperte bzw. -fachmann hat ein eigenes Verantwortungsgebiet.

Brandschutzexperten

Roger Fluri

Stv. Leiter Brandschutz
Brandschutzexperte
roger.fluri@sgvso.ch
T 032 627 97 42

Daniel Flury

Brandschutzexperte
daniel.flury@sgvso.ch
T 032 627 97 76

Niklaus Fringeli

Brandschutzexperte
niklaus.fringeli@sgvso.ch
T 032 627 97 47

vakant

Brandschutzexperte

Stefan Locher

Brandschutzexperte
stefan.locher@sgvso.ch
T 032 627 97 56

Peter Schneider

Brandschutzexperte
peter.schneider@sgvso.ch
T 032 627 97 51

Brandschutzfachleute

Andreas Bacher

Brandschutzfachmann
andreas.bacher@sgvso.ch
T 032 627 97 53

Dominik Betschart

Brandschutzfachmann
dominik.betschart@sgvso.ch
T 032 627 97 54

Blitzschutzexperte

Kurt Eggenschwiler

Blitzschutz und Elektroexperte
kurt.eggenschwiler@sgvso.ch
T 032 627 97 48

Der Blitzschutz- und Elektroexperte betreut das ganze Kantonsgebiet.

Aufgaben

Sicherheit für Personen und Sachwerte

Die Aufgaben der SGV als Brandschutzbehörde sind vielfältig, ihre Leistungen unersetzlich. Die Abteilung Brandschutz der SGV sorgt für die Personensicherheit in Gebäuden. Bei Bauvorhaben legt sie die notwendigen baulichen, technischen und organisatorischen Brandschutzmassnahmen fest, kontrolliert deren Einhaltung und leistet finanzielle Unterstützung. Ihre Experten prüfen Brandschutzeinrichtungen – vom Blitzschutzsystem bis zur Brandmeldeanlage – und beraten Bauherrschaften, Gebäudenutzer und Baufachleute in allen Fragen des Brandschutzes. Die Brandschutzbewilligung der SGV ist oft eine wichtige Grundlage für die Baubewilligung.

Kontakt

Abteilung Brandschutz

brandschutz@sgvso.ch
T 032 627 97 40

Personensicherheit

Sicher ins Freie

Brandschutz heisst immer auch Personenschutz. Speziell in öffentlich zugänglichen Gebäuden, in Schulen, Bürohäusern, Verkaufsgeschäften, Tiefgaragen, Hotels, Veranstaltungslokalen etc. müssen Ausgänge und Fluchtwege frei zugänglich sowie gekennzeichnet und beleuchtet sein.

Fluchtwege kennen

Nutzerinnen und Nutzer von Gebäuden tun insbesondere am Arbeitsplatz gut daran, sich den kürzesten Fluchtweg und die Standorte von Feuermeldern und Löschgeräten präventiv einzuprägen. Sicherheitsbeleuchtungen und Brandschutzeinrichtungen müssen auch bei Stromausfall funktionstüchtig sein.

Einstellhallen
Treppenhäuser
Veranstaltungen
Was tun, wenn’s brennt?
Formulare Kontrollliste Sicherheitsbeleuchtung
Formulare Kontrollrapport Sicherheitsbeleuchtung

Kontakt

Abteilung Brandschutz

brandschutz@sgvso.ch
T 032 627 97 40

Brandverhütung

Achtung, Feuer!

Kerzen, Christbäume, Zigaretten, Akkus, usw: Auch in den eigenen vier Wänden lauern zahlreiche Brandgefahren. Die SGV und ihre Partner sind dazu da, Regeln und Richtlinien für den Brandschutz festzulegen, Massnahmen zu vereinbaren, Kontrollen durchzuführen und die Bevölkerung über Gefahren und Vorsichtsmassnahmen zu informieren. Trotzdem kommen Brände im Haushalt immer wieder vor. Allein der unsachgemässe Gebrauch von Kerzen verursacht jedes Jahr – vorwiegend in der Adventszeit – gegen 1000 Brände in der Schweiz.

Merkblatt Advent/Weihnachten
BfB, Beratungsstelle für Brandverhütung

 

Präventionsmassnahmen

Feuerungsanlagen

In der kalten Jahreszeit sind Cheminées sowie Holz- und Kachelöfen regelmässig Auslöser von Häuser- und Wohnungsbränden. Gefährlich sind Funkenwurf oder brennende Holzstücke, die aus dem Cheminée oder Ofen fallen. Brennbare Waren, zum Beispiel feuchte Kleidungsstücke, gehören nicht auf Cheminéeöfen oder Heizgeräte. Und wer Abfall im Cheminée verbrennt, riskiert einen kaum mehr zu kontrollierenden Kaminbrand.

Kaminbrände bei Holzfeuerungen sind leider keine Seltenheit. Mit mehr Achtsamkeit und fachmännischer Beratung könnten die meisten aber vermieden werden. Lassen Sie Holzfeuerungen deshalb zweimal pro Jahr durch den Kaminfeger reinigen und auch Zusatzfeuerungen wie Cheminée und Cheminéeöfen mindestens einmal im Jahr kontrollieren.

Merkblatt Vermeiden von Kaminbränden

Kaminfeger

Freier Markt statt Monopol

Mit dem Kantonsratsbeschluss vom 10. Mai 2017 wurde das fast 200-jährige Kaminfeger-Monopol im Kanton Solothurn aufgehoben. Ab 1. Januar 2018 liegt die Verantwortung für den Unterhalt von Feuerungsanlagen, die mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden, bei der Anlageneigentümerin. Die Unterhaltspflicht gilt als erfüllt, wenn in zweckmässigen Zeitabständen durch eine zugelassene Fachperson eine sicherheitstechnische Wartung vorgenommen wird und allenfalls festgestellte Mängel behoben sind.

Die sicherheitstechnische Wartung hat fachgerecht nach den Regeln der Technik zu erfolgen. Sie besteht aus der Kontrolle und, wenn nötig, der Reinigung der Feuerungsanlage. Mit der sicherheitstechnischen Wartung sollen Personensicherheit und Brandschutz garantiert werden.

Die Zeitabstände zwischen den sicherheitstechnischen Wartungen sind in Absprache mit der Fachperson anlage- und nutzungsbezogen festzulegen. Zu berücksichtigen sind namentlich Herstellerangaben, technische Spezifikationen, Brennstoff, Leistung, Nutzungsintensität, Verschmutzungsgrad und Anlagealter.

Für die Ausführung der sicherheitstechnischen Wartung von Feuerungsanlagen ist eine Zulassung der Gebäudeversicherung erforderlich. Die SGV führt eine öffentliche Liste der zugelassenen Fachpersonen.

Liste zugelassene Fachpersonen

Grill

Bereits ein kleiner Fehler oder eine Unachtsamkeit kann beim Grillieren zu einem Brand oder zu einer Explosion mit schweren Folgen führen. Benzin und Brennsprit sind als Anzündehilfen für den Holzkohlegrill brandgefährlich. Bei Gasgrills sind undichte Leitungen und Anschlüsse gefährliche Unfallverursacher.

Grillspass ohne Reue

Elektroanlagen

Erstaunlich, aber wahr: Rund ein Drittel aller Brände werden durch elektrischen Strom ausgelöst. Elektrische Geräte sind dabei mit Abstand für die häufigsten Schäden verantwortlich, meist aufgrund unsachgemässer Verwendung. Gleiches gilt für Akkus, die leichter in Brand geraten, als man dies für möglich hielte. Deshalb sollte jedermann vor dem Gebrauch von Geräten unbedingt die Bedienungsanleitung lesen und die Sicherheitshinweise beachten.

Merkblatt Akkus

Blitzschutz

Blitze sind unberechenbar und schlagkräftig. Sie erzeugen an Einschlagstellen Temperaturen bis zu 30’000 Grad Celsius. Dadurch kann ein brennbarer Gebäudeteil leicht entzündet werden. Zudem kann durch die hohen Temperaturen Restfeuchtigkeit in Bauteilen wie Mauerwerk und Holz explosionsartig verdampfen, wodurch Holzkonstruktionen, Mauerwerke, Kamine und Verputze aufgesprengt werden. Hohe Blitzspannungen und -ströme beschädigen oder zerstören oft auch elektrische Installationen und Apparate.

Ein Blitzschutzsystem kann Blitzeinschläge nicht verhindern, bietet jedoch umfangreichen Schutz von baulichen Anlagen, Personen und Tieren, die sich im betroffenen Objekt oder in dessen Nähe aufhalten. Gewisse Gebäude müssen von Gesetzes wegen mit einem Blitzschutzsystem ausgerüstet werden (Pflichtanlagen). Diese Anlagen werden in den Brandschutzauflagen der SGV verfügt.

Blitzschutzsysteme

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Blitzschutz: Der äussere Blitzschutz leitet Blitze entlang der Gebäudehülle über die Fangeinrichtung, den Blitzableiter und die Erdungsanlage ins Erdreich. Er schützt Menschen und Tiere und verhindert Gebäudebrände. Der innere Blitzschutz ist eine Massnahme gegen Blitzströme und elektrische Überspannungen, die elektrische Geräte und Anlagen zerstören können. Er besteht aus dem Potentialausgleich und dem Überspannungsschutz.

Die SGV fördert die Installation von Blitz- und Überspannungsschutzeinrichtungen (obligatorische  und freiwillige) mit der Übernahme von 20% der Installationskosten.

Gut zu wissen

Seit 2015 sind bei Blitzschutzsystemen Überspannungsschutzeinrichtungen vorgeschrieben. Bei bestehenden Blitzschutzanlagen ohne diesen Schutz und bei Gebäuden ohne Blitzschutzsystem sind elektrische Anlagen und Geräte des Gebäudes nicht vor Überspannungsschäden geschützt. Eine Nachrüstung des Überspannungsschutzes durch eine Elektroinstallationsfirma ist jederzeit möglich und sehr empfehlenswert.

Der äussere Blitzschutz darf im Kanton Solothurn nur durch konzessionierte Fachfirmen installiert werden.

Effektiver Blitzschutz
Blitzschutzanlagen Anmeldung und Beitragsgesuch
Konzessionäre Blitzschutz

Heissarbeiten

Schleif- und Schneidarbeiten, Schweissen oder Löten bergen höchste Brandgefahr. Es empfiehlt sich deshalb neben allgemeinen Vorsichtsmassnahmen, in nächster Nähe Löschgeräte bereit zu stellen. Entsprechende Arbeitsplätze sollten jederzeit überwacht sein und nicht ohne Sicherheitskontrolle verlassen werden!

Kontakt

Abteilung Brandschutz

brandschutz@sgvso.ch
T 032 627 97 40

Organisation

Beraten und kontrollieren

Die Experten und Fachleute der SGV-Abteilung Brandschutz überwachen die Einhaltung der Brandschutzvorschriften. Sie nehmen Stellung zu Anfragen, genehmigen Brandschutzkonzepte und können brandschutztechnische Bewilligungen ausstellen. Eine aufwändige aber wichtige Aufgabe sind die Zwischen- und Endabnahmen von Bauvorhaben sowie die periodischen Kontrollen von bestehenden Bauten.

Gerne unterstützen Sie Eigentümer- und Nutzerschaft bei der Wahrnehmung der Eigenverantwortung bezüglich Brandsicherheit.

Kontakt

Abteilung Brandschutz

brandschutz@sgvso.ch
T 032 627 97 40

Leitung

Thomas Fluri

Leiter Brandschutz
thomas.fluri@sgvso.ch
T 032 627 97 57

Zuständigkeiten

Jeder Brandschutzexperte bzw. -fachmann hat ein eigenes Verantwortungsgebiet.

Brandschutzexperten

Roger Fluri

Stv. Leiter Brandschutz
Brandschutzexperte
roger.fluri@sgvso.ch
T 032 627 97 42

Daniel Flury

Brandschutzexperte
daniel.flury@sgvso.ch
T 032 627 97 76

Niklaus Fringeli

Brandschutzexperte
niklaus.fringeli@sgvso.ch
T 032 627 97 47

vakant

Brandschutzexperte

Stefan Locher

Brandschutzexperte
stefan.locher@sgvso.ch
T 032 627 97 56

Peter Schneider

Brandschutzexperte
peter.schneider@sgvso.ch
T 032 627 97 51

Brandschutzfachleute

Andreas Bacher

Brandschutzfachmann
andreas.bacher@sgvso.ch
T 032 627 97 53

Dominik Betschart

Brandschutzfachmann
dominik.betschart@sgvso.ch
T 032 627 97 54

Blitzschutzexperte

Kurt Eggenschwiler

Blitzschutz und Elektroexperte
kurt.eggenschwiler@sgvso.ch
T 032 627 97 48

Der Blitzschutz- und Elektroexperte betreut das ganze Kantonsgebiet.

Ordnung ist der beste Brandschutz

Das gilt auf Balkonen und Terrassen, in Parkhäusern und Garagen sowie besonderes in Treppenhäusern. Stellen Sie im Treppenhaus keine Möbel auf, entfernen Sie gelagertes Material und abgestellte Geräte. Denken Sie daran: Treppenhäuser sind Fluchtwege und oft die einzige Möglichkeit, ein Gebäude bei Gefahr sicher zu verlassen.