Steigendes Risiko!

Elementargefahren

In den letzten Jahren haben Naturereignisse an Intensität und Häufigkeit zugenommen.

Prävention Elementar

Objektschutz

Die Schweiz ist besonders vielen unterschiedlichen Naturgefahren ausgesetzt. Bauliche Massnahmen bei Neu- und Umbauten und eine adäquate Materialwahl können viele Schäden verhindern. Je nach Standort und Ausrichtung sind Gebäude ganz unterschiedlichen Gefährdungen ausgesetzt. Präventionsmassnahmen müssen daher individuell geplant werden.

Beratung inklusive

Die Solothurnische Gebäudeversicherung setzt auf Information und konkrete Hilfestellung am einzelnen Objekt. So bieten wir kostenlose Objektschutzberatungen an, bei denen ein Elementarschadenexperte eine spezifische Beratung direkt bei Ihnen vor Ort durchführt. Dabei geht es darum, Risiken zu erkennen und mögliche Massnamen zur Schadenverhinderung und -verminderung zu besprechen.

Beiträge

Für freiwillige Objektschutzmassnahmen können Hauseigentümer direkt bei der SGV Unterstützung beantragen. Bei komplexen Projekten empfiehlt sich ein vorgängiger Kontakt mit der Fachstelle Elementarschaden-Prävention (ESP).

Die Solothurnische Gebäudeversicherung leistet bis zu 20 Prozent an die beitragsberechtigen Kosten von Objektschutzmassnahmen, jedoch nicht mehr als ein möglicher Schaden.

Beitragsgesuch

Hochwasser

Wasserdicht bauen ist das A und O des Gebäudeschutzes.

Gefahren

Hochwasser droht bei anhaltenden Regenfällen oder wenn Seen, Flüsse und Bäche über die Ufer treten. Schäden entstehen, wenn Wasser nicht schnell genug abfliesst und daher oberirdisch durch Fenster, Türen, Lichtschächte etc.  in Gebäude eindringt. Die beste Prävention ist es deshalb, Liegenschaften schon wasserdicht zu planen (siehe SIA-Normen). Unerlässlich ist auch das Beachten der Gefahrenzonen-Karte. Diese zeigt, wo und wie oft und intensiv mit «gravitativen» Naturgefahren (Hochwasser, Erdrutsch, Steinschlag) zu rechnen ist.

Gemeinden mit Naturgefahrenkarte Hochwasser

Schutzmassnahmen

Vorbeugen ist besser als nachtrauern. Wirksamer Hochwasserschutz erfolgt deshalb am besten mit frühzeitig realisierten baulichen Massnahmen.

  • Wasserdichte Fenster, Türen, Tore
  • Schutzmauer oder Schutzdamm
  • Mobile Wassersperren wie Dammbalken
  • Sandsäcke, Bretter und Plastikfolie
  • Rückstauklappen
Tipp

Platz-, Flachdach- und Balkonentwässerung periodisch kontrollieren und reinigen, um Verstopfungen vorzubeugen. Bei Flachdächern, Terrassen und Balkonen sind Notüberläufe zwingend.

Merkblatt-Hochwasser
PDF Wegleitung für Architekten
Formular Nachweis Objektschutz

Erdrutsch

Hanglagen bergen Rutschgefahr.

Gefahren

In der Schweiz gelten über 5 Prozent der Fläche als instabile Hänge. Schon bei geringer Neigung können Erdmassen und Steine durch andauernden Regen und Schmelzwasser ins Rutschen kommen, Mensch und Tier in grosse Gefahr bringen und zu schweren Gebäudeschäden führen: Risse im Mauerwerk, eingestürzte Wände, Absenkung oder Kippen eines Gebäudes, ja, der komplette Einsturz sind mögliche Folgen. Im Winter besteht bei hohen Schneemengen zudem die Gefahr von Lawinen mit hoher Zerstörungskraft. Nach der Schneeschmelze oder nach starken, lang anhaltenden Regenfällen kann in steilem Gelände auch ein Gemisch aus Wasser, Geröll und Schlamm in Bewegung kommen. Wir sprechen dabei von einem Murgang oder einer Schlammlawine.

Schutzmassnahmen

Für einen effektiven Schutz vor Rutschungen und Sturzprozessen sind tiefgreifende, langfristige und aufwändige bauliche Massnahmen nötig. Schutzmauern, Auffangdämme, Drainagen und Netze können Schlimmes verhüten. Beachten Sie bitte, dass Schäden infolge permanenter, langsam fortschreitender Rutschungen nicht durch die SGV versichert sind.

Tipp

Erkundigen Sie sich bei der Gemeinde und bei Nachbarn, ob sich Ihr Grundstück oder Ihr Gebäude an einer gefährdeten Stelle befindet. Wenn das der Fall ist, ziehen Sie spezialisierte Fachleute hinzu. Erkundigen Sie sich bei Gemeinde und Kanton, ob Schutzmassnahmen bereits umgesetzt oder geplant sind.

Sparen Sie nicht am falschen Ort: Planen Sie den nötigen Gebäudeschutz frühzeitig. Achten Sie schon beim Bau Ihres Gebäudes auf eine stabile Konstruktion und auf Materialien, die widerstandsfähig gegenüber Naturgefahren sind.

Merkblatt Rutschungen/Hangmuren

Sturm

Wind hat ein hohes Zerstörungspotenzial.

Gefahren

Ein Sturm kann an jedem Ort im Kanton beachtliche Kräfte auf Ihr Gebäude wirken lassen. Je nach Form und Grösse des Hauses können zudem Wirbel entstehen, welche die Kraft des Windes vervielfachen. Diese Kräfte «zerren» an Dach und Fassade des Gebäudes.

Schutzmassnahmen

Die Schweizer Baunormen verlangen seit jeher eine ausreichende Sturmfestigkeit von Gebäuden. Achten Sie darauf, dass alle Bauteile der Gebäudehülle diesen Normen entsprechen – vor allem Dacheindeckungen, vorgehängte Fassaden sowie An- und Aufbauten (Kamine, Lüftungs- und Klimageräte, Satellitenschüsseln,  Beschriftungen). Wenn Sie unsicher sind, ob die Normen eingehalten wurden, wenden Sie sich an einen Spezialisten (z.B. Dachdecker, Fassadenbauer). Wählen Sie für den Sonnenschutz, also für Storen, Rollläden, Fensterläden Produkte mit der höchsten Windwiderstandsklasse.

Aufgepasst bei Photovoltaik und Solarwärme-Elementen: Diese sollten nie einfach nur auf das Dach «geschraubt» werden.

Tipp

Denken Sie bei Sturm auch an Ihre Aussenflächen: Gartenmöbel und andere lose Gegenstände wie Trampoline usw., können herumfliegen oder umstürzen.

Ziehen Sie Storen immer hoch, wenn ein Unwetter droht. Stellen Sie sicher, dass dies bei Ihrer Abwesenheit jemand übernimmt oder installieren Sie ein Smart Home Automationssystem, das Sie fernbedienen können.

Merkblatt Sturm
Merkblatt Sonnenstoren

Hagel

Hagel ist ein Naturphänomen, das immer häufiger in Erscheinung tritt.

Gefahren

In der Schweiz können Hagelkörner mit mehr als 5 cm Durchmesser vom Himmel fallen. Dies geschieht zum Glück nur sehr selten, aber auch kleinere, relativ häufig auftretende Hagelkörner mit 3 cm Durchmesser können gefährlich sein und grossen Schaden anrichten. Wenn sie auf Ihr Gebäude aufschlagen, führt das bei einigen Materialien zu Dellen und Verbiegungen – im schlimmsten Fall können sie sogar durchlöchert werden. Wird die Gebäudehülle undicht, so kann Wasser eintreten und hohe Folgeschäden verursachen. Die Solothurnische Gebäudeversicherung bezahlt jährlich über 2 Mio. CHF für Hagelschäden an Gebäuden. 20% der Schadensumme betreffen beschädigte Lamellenstoren.

Schutzmassnahmen

Beugen Sie Schäden vor und verwenden Sie bei Bau und Reparaturen Materialien, die Hagelkörnern bis mindestens 3 cm Durchmesser standhalten. In der Fachsprache heisst das: Hagelwiderstand 3 oder höher. Schützen Sie besonders empfindliche und exponierte Bauteile wie Kunststoffoberlichter usw. mit Gittern oder Schutzglas.

Ziehen Sie Storen immer hoch, wenn ein Unwetter droht. Stellen Sie sicher, dass dies bei Ihrer Abwesenheit jemand übernimmt oder installieren Sie ein Smart Home Automationssystem, das Sie fernbedienen können. Bringen Sie Ihre Fahrzeuge in Sicherheit

Tipp

Lamellenstoren sind einfach zu schützen; sobald sie hochgefahren sind, ist das Schadenpotenzial nahezu null. Aufgrund dieser simplen Tatsache haben die kantonalen Gebäudeversicherungen mit Partnern das System «Hagelschutz – einfach automatisch» entwickelt. Besteht akute Hagelgefahr, sendet SRF Meteo ein Signal an eine elektronische Gebäudesteuerung, worauf die Storen automatisch hochgefahren und geschützt werden. Ist der Hagelzug vorüber, sorgt ein zweites Signal dafür, dass die Storen wieder in die ursprüngliche Position ausfahren.

Flyer Hagelschutz einfach automatisch

Wenn Sie Storen mit stabilen Elementen z.B. Glas schützen, müssen Sie diese bei Unwetter nicht hochziehen.

Wählen Sie auch bei Photovoltaik- und Solarwärme-Elementen Produkte, die dem Hagel standhalten. In der Fachsprache: Hagelwiderstand 3 (HW 3) oder höher. Das Hagelregister bietet eine Liste mit geprüften Materialien zum Schutz Ihres Gebäudes – und ist damit eine ideale Entscheidungshilfe.

Merkblatt Hagel

Schneelast

In grossen Mengen verliert Schnee seine Unschuld.

Gefahren

Nach extremen Schneefällen oder durch Windverfrachtungen kann die Schneelast auf Dächern und An- sowie Aufbauten sehr gross werden. Wenn Schneemassen abrutschen, können hervorstehende Bauteile abgerissen oder beschädigt werden. Dachlawinen können auch Personen ernsthaft verletzen.

Schutzmassnahmen

Die Schweizer Baunormen verlangen eine für den Standort ausreichende Tragfähigkeit von Gebäuden gegenüber Schneelasten. Achten Sie darauf, dass alle Bauteile der Gebäudehülle diesen Normen entsprechen – vor allem Dachüberstände, Vordächer sowie An- und Aufbauten. Wenn Sie unsicher sind, ob die Normen eingehalten wurden oder die aktuelle Schneesituation aussergewöhnlich ist, wenden Sie sich an einen Spezialisten (z.B. Bauingenieur).

Tipp

Schäden durch Schneerutsch können am besten durch Schneestopper verhindert werden.

Aufgaben

Objektschutz

Die Schweiz ist besonders vielen unterschiedlichen Naturgefahren ausgesetzt. Bauliche Massnahmen bei Neu- und Umbauten und eine adäquate Materialwahl können viele Schäden verhindern. Je nach Standort und Ausrichtung sind Gebäude ganz unterschiedlichen Gefährdungen ausgesetzt. Präventionsmassnahmen müssen daher individuell geplant werden.

Beratung inklusive

Die Solothurnische Gebäudeversicherung setzt auf Information und konkrete Hilfestellung am einzelnen Objekt. So bieten wir kostenlose Objektschutzberatungen an, bei denen ein Elementarschadenexperte eine spezifische Beratung direkt bei Ihnen vor Ort durchführt. Dabei geht es darum, Risiken zu erkennen und mögliche Massnamen zur Schadenverhinderung und -verminderung zu besprechen.

Beiträge

Für freiwillige Objektschutzmassnahmen können Hauseigentümer direkt bei der SGV Unterstützung beantragen. Bei komplexen Projekten empfiehlt sich ein vorgängiger Kontakt mit der Fachstelle Elementarschaden-Prävention (ESP).

Die Solothurnische Gebäudeversicherung leistet bis zu 20 Prozent an die beitragsberechtigen Kosten von Objektschutzmassnahmen, jedoch nicht mehr als ein möglicher Schaden.

Beitragsgesuch

Hochwasser

Wasserdicht bauen ist das A und O des Gebäudeschutzes.

Gefahren

Hochwasser droht bei anhaltenden Regenfällen oder wenn Seen, Flüsse und Bäche über die Ufer treten. Schäden entstehen, wenn Wasser nicht schnell genug abfliesst und daher oberirdisch durch Fenster, Türen, Lichtschächte etc.  in Gebäude eindringt. Die beste Prävention ist es deshalb, Liegenschaften schon wasserdicht zu planen (siehe SIA-Normen). Unerlässlich ist auch das Beachten der Gefahrenzonen-Karte. Diese zeigt, wo und wie oft und intensiv mit «gravitativen» Naturgefahren (Hochwasser, Erdrutsch, Steinschlag) zu rechnen ist.

Gemeinden mit Naturgefahrenkarte Hochwasser

Schutzmassnahmen

Vorbeugen ist besser als nachtrauern. Wirksamer Hochwasserschutz erfolgt deshalb am besten mit frühzeitig realisierten baulichen Massnahmen.

  • Wasserdichte Fenster, Türen, Tore
  • Schutzmauer oder Schutzdamm
  • Mobile Wassersperren wie Dammbalken
  • Sandsäcke, Bretter und Plastikfolie
  • Rückstauklappen
Tipp

Platz-, Flachdach- und Balkonentwässerung periodisch kontrollieren und reinigen, um Verstopfungen vorzubeugen. Bei Flachdächern, Terrassen und Balkonen sind Notüberläufe zwingend.

Merkblatt-Hochwasser
PDF Wegleitung für Architekten
Formular Nachweis Objektschutz

Erdrutsch

Hanglagen bergen Rutschgefahr.

Gefahren

In der Schweiz gelten über 5 Prozent der Fläche als instabile Hänge. Schon bei geringer Neigung können Erdmassen und Steine durch andauernden Regen und Schmelzwasser ins Rutschen kommen, Mensch und Tier in grosse Gefahr bringen und zu schweren Gebäudeschäden führen: Risse im Mauerwerk, eingestürzte Wände, Absenkung oder Kippen eines Gebäudes, ja, der komplette Einsturz sind mögliche Folgen. Im Winter besteht bei hohen Schneemengen zudem die Gefahr von Lawinen mit hoher Zerstörungskraft. Nach der Schneeschmelze oder nach starken, lang anhaltenden Regenfällen kann in steilem Gelände auch ein Gemisch aus Wasser, Geröll und Schlamm in Bewegung kommen. Wir sprechen dabei von einem Murgang oder einer Schlammlawine.

Schutzmassnahmen

Für einen effektiven Schutz vor Rutschungen und Sturzprozessen sind tiefgreifende, langfristige und aufwändige bauliche Massnahmen nötig. Schutzmauern, Auffangdämme, Drainagen und Netze können Schlimmes verhüten. Beachten Sie bitte, dass Schäden infolge permanenter, langsam fortschreitender Rutschungen nicht durch die SGV versichert sind.

Tipp

Erkundigen Sie sich bei der Gemeinde und bei Nachbarn, ob sich Ihr Grundstück oder Ihr Gebäude an einer gefährdeten Stelle befindet. Wenn das der Fall ist, ziehen Sie spezialisierte Fachleute hinzu. Erkundigen Sie sich bei Gemeinde und Kanton, ob Schutzmassnahmen bereits umgesetzt oder geplant sind.

Sparen Sie nicht am falschen Ort: Planen Sie den nötigen Gebäudeschutz frühzeitig. Achten Sie schon beim Bau Ihres Gebäudes auf eine stabile Konstruktion und auf Materialien, die widerstandsfähig gegenüber Naturgefahren sind.

Merkblatt Rutschungen/Hangmuren

Sturm

Wind hat ein hohes Zerstörungspotenzial.

Gefahren

Ein Sturm kann an jedem Ort im Kanton beachtliche Kräfte auf Ihr Gebäude wirken lassen. Je nach Form und Grösse des Hauses können zudem Wirbel entstehen, welche die Kraft des Windes vervielfachen. Diese Kräfte «zerren» an Dach und Fassade des Gebäudes.

Schutzmassnahmen

Die Schweizer Baunormen verlangen seit jeher eine ausreichende Sturmfestigkeit von Gebäuden. Achten Sie darauf, dass alle Bauteile der Gebäudehülle diesen Normen entsprechen – vor allem Dacheindeckungen, vorgehängte Fassaden sowie An- und Aufbauten (Kamine, Lüftungs- und Klimageräte, Satellitenschüsseln,  Beschriftungen). Wenn Sie unsicher sind, ob die Normen eingehalten wurden, wenden Sie sich an einen Spezialisten (z.B. Dachdecker, Fassadenbauer). Wählen Sie für den Sonnenschutz, also für Storen, Rollläden, Fensterläden Produkte mit der höchsten Windwiderstandsklasse.

Aufgepasst bei Photovoltaik und Solarwärme-Elementen: Diese sollten nie einfach nur auf das Dach «geschraubt» werden.

Tipp

Denken Sie bei Sturm auch an Ihre Aussenflächen: Gartenmöbel und andere lose Gegenstände wie Trampoline usw., können herumfliegen oder umstürzen.

Ziehen Sie Storen immer hoch, wenn ein Unwetter droht. Stellen Sie sicher, dass dies bei Ihrer Abwesenheit jemand übernimmt oder installieren Sie ein Smart Home Automationssystem, das Sie fernbedienen können.

Merkblatt Sturm
Merkblatt Sonnenstoren

Hagel

Hagel ist ein Naturphänomen, das immer häufiger in Erscheinung tritt.

Gefahren

In der Schweiz können Hagelkörner mit mehr als 5 cm Durchmesser vom Himmel fallen. Dies geschieht zum Glück nur sehr selten, aber auch kleinere, relativ häufig auftretende Hagelkörner mit 3 cm Durchmesser können gefährlich sein und grossen Schaden anrichten. Wenn sie auf Ihr Gebäude aufschlagen, führt das bei einigen Materialien zu Dellen und Verbiegungen – im schlimmsten Fall können sie sogar durchlöchert werden. Wird die Gebäudehülle undicht, so kann Wasser eintreten und hohe Folgeschäden verursachen. Die Solothurnische Gebäudeversicherung bezahlt jährlich über 2 Mio. CHF für Hagelschäden an Gebäuden. 20% der Schadensumme betreffen beschädigte Lamellenstoren.

Schutzmassnahmen

Beugen Sie Schäden vor und verwenden Sie bei Bau und Reparaturen Materialien, die Hagelkörnern bis mindestens 3 cm Durchmesser standhalten. In der Fachsprache heisst das: Hagelwiderstand 3 oder höher. Schützen Sie besonders empfindliche und exponierte Bauteile wie Kunststoffoberlichter usw. mit Gittern oder Schutzglas.

Ziehen Sie Storen immer hoch, wenn ein Unwetter droht. Stellen Sie sicher, dass dies bei Ihrer Abwesenheit jemand übernimmt oder installieren Sie ein Smart Home Automationssystem, das Sie fernbedienen können. Bringen Sie Ihre Fahrzeuge in Sicherheit

Tipp

Lamellenstoren sind einfach zu schützen; sobald sie hochgefahren sind, ist das Schadenpotenzial nahezu null. Aufgrund dieser simplen Tatsache haben die kantonalen Gebäudeversicherungen mit Partnern das System «Hagelschutz – einfach automatisch» entwickelt. Besteht akute Hagelgefahr, sendet SRF Meteo ein Signal an eine elektronische Gebäudesteuerung, worauf die Storen automatisch hochgefahren und geschützt werden. Ist der Hagelzug vorüber, sorgt ein zweites Signal dafür, dass die Storen wieder in die ursprüngliche Position ausfahren.

Flyer Hagelschutz einfach automatisch

Wenn Sie Storen mit stabilen Elementen z.B. Glas schützen, müssen Sie diese bei Unwetter nicht hochziehen.

Wählen Sie auch bei Photovoltaik- und Solarwärme-Elementen Produkte, die dem Hagel standhalten. In der Fachsprache: Hagelwiderstand 3 (HW 3) oder höher. Das Hagelregister bietet eine Liste mit geprüften Materialien zum Schutz Ihres Gebäudes – und ist damit eine ideale Entscheidungshilfe.

Merkblatt Hagel

Schneelast

In grossen Mengen verliert Schnee seine Unschuld.

Gefahren

Nach extremen Schneefällen oder durch Windverfrachtungen kann die Schneelast auf Dächern und An- sowie Aufbauten sehr gross werden. Wenn Schneemassen abrutschen, können hervorstehende Bauteile abgerissen oder beschädigt werden. Dachlawinen können auch Personen ernsthaft verletzen.

Schutzmassnahmen

Die Schweizer Baunormen verlangen eine für den Standort ausreichende Tragfähigkeit von Gebäuden gegenüber Schneelasten. Achten Sie darauf, dass alle Bauteile der Gebäudehülle diesen Normen entsprechen – vor allem Dachüberstände, Vordächer sowie An- und Aufbauten. Wenn Sie unsicher sind, ob die Normen eingehalten wurden oder die aktuelle Schneesituation aussergewöhnlich ist, wenden Sie sich an einen Spezialisten (z.B. Bauingenieur).

Tipp

Schäden durch Schneerutsch können am besten durch Schneestopper verhindert werden.